Es gibt viele Arten von Nachhilfe. Im folgenden möchte ich Ihnen einige Entscheidungshilfen mit auf den Weg geben:
Einzel- oder Gruppenunterricht, was ist langfristig besser?
Bei Gruppenunterricht teilt man sich den Lehrer mit allen anderen Teilnehmern. Hier ein einfaches Rechenbeispiel: Sie bekommen ein Angebot für 2x90 Minuten pro Woche
zum Preis von nur 100 Euro pro Monat. Sagenhaft! Oder etwa doch nicht? Rechnen wir einmal nach. Von 90 Minuten Unterrichtszeit bleiben bei fünf
Schülern ganze 18 Minuten für jeden Einzelnen übrig. Etwa so viel Zeit steht dann für individuelle Fragen und Probleme zur Verfügung.
Bei 2x Unterricht pro Woche kommen im Schnitt acht Termine pro Monat zustande. Sie bezahlen also 100 Euro : 8 = 12,50 Euro für jeweils 18 Minuten
"Einzelnachhilfe". Wenn Sie das auf 90 Minuten hochrechnen, kommt ein Betrag heraus, den Sie für anderthalb Stunden Einzelnachhilfe nur ungern ausgeben
würden: 62,50 Euro. Aber im Prinzip bezahlen Sie das dann, nur eben zeitlich auf mehrere Male verteilt.
Wenn die Schüler in der Lerngruppe auch noch aus unterschiedlichen Klassenstufen kommen und gleichzeitig für verschiedene Fächer lernen wollen, ist individuelle Betreuung nicht mehr möglich.
Ich biete Ihnen weitaus preisgünstigere Einzelnachhilfe an und kann während der gesamten Unterrichtszeit den Denk- und Lernprozess
verfolgen. Gruppennachhilfe gebe ich nur in Ausnahmefällen und allenfalls für max. 2 Teilnehmer (möglichst aus der gleichen Klassenstufe und jeweils für die
gleichen Fächer).
Nachhilfe durch ein Institut oder direkt vom Lehrer?
Wer sich von einem Institut betreuen lässt, bezahlt immer Lehrer + Institut. An ein Institut binden Sie sich vertraglich
auf längere Zeit. Bei mir gibt es keine Vertragsbindung, keine Anmelde- oder Grundgebühren. Private Nachhilfe heißt: Sie bezahlen nur für die
Unterrichtsstunden, welche Sie mit mir vereinbart haben.
Crash-Kurs oder längerfristiges Training?
Nur noch eine Woche bis zu den Prüfungen oder der letzten entscheidenden Klassenarbeit: Jetzt wird ein Nachhilfelehrer gesucht, der
in kürzester Zeit helfen soll, alle verbliebenen Wissenslücken zu schließen. So ein Schnellkurs macht Sinn, wenn es um die Klärung
einiger letzter Fragen geht oder wenn ein bestimmtes Sortiment von Aufgaben noch einmal geübt werden soll. Oftmals treten bei
vielen Schülern in letzter Minute große Wissenslücken aus früheren Schuljahren zu Tage. Die Zeit reicht dann kaum aus, um auch
diese Lücken zu schließen. Warten Sie daher nicht bis zum letzten Moment! Ein längerfristiges Training, das schon ein paar Monate
vor den Prüfungen beginnt, bringt letztendlich mehr.
Präsenzunterricht oder Online-Nachhilfe?
Nachhilfe in den eigenen vier Wänden bietet viele Vorteile: eine vertraute Umgebung zum Lernen und kein "zweiter Schulweg" zum Nachhilfeunterricht.
Je nachdem, wie weit Sie von mit entfernt wohnen, kann zum eigentlichen Unterrichtshonorar noch eine Anfahrtspauschale hinzukommen.
Aber auch diese Pauschale lässt sich einsparen - mit Online-Nachhilfe. Lehrer und Schüler sind während des gesamten Unterrichtes miteinander verbunden
und bearbeiten zusammen auf einer virtuellen Tafel den aktuellen Lernstoff. Mehr Infos zu dieser zeitgemäßen Nachhilfe-Variante gibt es hier.